07.12.2021

Herne-Horsthausen: Cureus startet Bau der Belia Seniorenresidenz mit 80 Plätzen

  • 80 Pflegeplätze für Voll-, Kurzzeit- und Verhinderungspflege inkl. Demenz-WG geplant
  • Residenzgebäude erhält denkmalgeschützte Fassade und historische Parkanlage des ehemaligen Verwaltungssitzes der Zeche „Friedrich der Große“
  • Öffentliches Restaurant, Friseur, Wäscherei, Lounge mit Bibliothek und Pflegebad im Gebäude
  • Immobilie nach modernstem Standard und KfW-40-Vorgaben
  • Pflegespezialist Belia Seniorenresidenzen wird Betreiber
  • Cureus ist führender Bestandshalter für Pflegeimmobilien, Standort ergänzt das Portfolio der Gesellschaft
  • Fertigstellung und Eröffnung zum Ende des ersten Quartals 2023 geplant
  • ca. 45 neue, krisensichere Arbeitsplätze entstehen

Hamburg/Winsen (Aller)/Herne, 7. Dezember 2021. Cureus, ein erfahrener Bestandshalter von stationären Pflegeimmobilien in Deutschland, der sein Portfolio selbst entwickelt, hat die Genehmigung für den Bau der Belia Seniorenresidenz Herne erhalten und beginnt demnächst mit den Arbeiten. Den Betrieb der Residenz wird der Pflegespezialist Belia Seniorenresidenzen nach der Fertigstellung zum Ende des ersten Quartals 2023 übernehmen. Bauherr und Eigentümer des Gebäudes ist Cureus.

„Belia steht für ‚Besser leben im Alter‘“, sagt Andreas Anspach, Geschäftsführer bei Belia Seniorenresidenzen, „und genau das wird auch unser Angebot in der Seniorenresidenz Herne. Wir planen die Eröffnung zum Frühling 2023 und bieten dann neben den modernen Pflegeplätzen für Voll-, Kurzzeit- und Verhinderungspflege auch eine spezielle Wohngruppe für demenziell Erkrankte an.“

Das rd. 9.200 Quadratmeter große Grundstück Albert-Klein-Straße 1 liegt zwischen der Roonstr. und der Luisenstr. in 44628 Herne im Ortsteil Horsthausen. Es beherbergte früher den Verwaltungssitz der Zeche „Friedrich der Große“ und später das Kreiskirchenamt. Die Westfassade des einstigen Hauptgebäudes sowie der umliegende Park mit seiner repräsentativen Allee und den beiden Torhäusern stehen unter Denkmalschutz und werden erhalten.

„Zuletzt haben wir die Altbebauung behutsam abgebrochen und dabei unter hohem Aufwand den Schutz der denkmalgeschützten Westfassade des ehemaligen Verwaltungsgebäudes sichergestellt, um sie nun in unsere Neubauaufgaben zu integrieren“, erklärt Uwe Poganiatz-Heine, Projektleiter der Cureus. „Künftig wird man aus dem Restaurant der Residenz durch die Westfassade in die Parkanlage gelangen. Sofern nichts dazwischenkommt, stellen wir die Residenz dann nach nur 15 Monaten Bauzeit zum Ende des ersten Quartals 2023 fertig und übergeben sie zur zeitnahen Eröffnung an unseren langjährigen Betreiberpartner Belia.“

Moderne Seniorenresidenz mit umfangreichem Service-Angebot

Die komplett barrierefreie Seniorenresidenz wird über rd. 5.500 Quadratmeter Bruttogeschossfläche (BGF) verfügen und erstreckt sich vom Erdgeschoss über drei Obergeschosse und ein Staffelgeschoss. Das Erdgeschoss empfängt Bewohner und Gäste mit einer hotelartig gestalteten Lobby, einer Lounge mit Bibliothek sowie einem Angebot aus Friseur, Therapieräumen und hauseigener Wäscherei. Das Restaurant mit Frischküche wird auch der Öffentlichkeit zugänglich sein. Die dazugehörige Terrasse schafft eine angenehme Verbindung in den historischen Park der Seniorenresidenz, der sich mit viel Grün nach Westen erstreckt.

Die Bewohner erwarten in den Obergeschossen 80 Einzelzimmer mit eigenem Bad nach modernstem Standard, alle Zimmer sind rollstuhlgerecht ausgebaut. Die Zimmer können durch die Bewohner individuell möbliert werden, um eine Wohlfühl-Atmosphäre und einen privaten Rückzugsort zu schaffen. Die Residenz ist in drei Wohnbereiche mit jeweils eigenem Aufenthaltsraum mit Wohnküche und Balkon gegliedert, um eine häuslich-familiäre Atmosphäre für die Bewohner zu schaffen. Der Wohnbereich im Staffelgeschoss verfügt über elf Plätze und wird speziell auf die Bedürfnisse und den Tagesablauf von demenziell Erkrankten ausgerichtet.

Die gesamte Belia Seniorenresidenz Herne wird barrierefrei und nach dem äußerst energieeffizienten KfW-40-Standard errichtet. Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) beheizt die Wohnanlage mit Biogas und produziert gleichzeitig Strom. Das Flachdach der Residenz wird teilweise extensiv begrünt, was der Regenwasserrückhaltung dient und sich positiv auf das Mikroklima auswirkt. Auch wird sich das Gebäude gestalterisch besonders auf sein Umfeld einstellen: Insbesondere die geradlinige und helle Außengestaltung des Residenzgebäudes wird zusammen mit der erhaltenen historischen Fassade harmonieren und einen Blickfang schaffen.

„Unser Anspruch ist es, an allen Belia-Standorten Lebensräume der Begegnung, Gemeinschaft und Geselligkeit für pflegebedürftige Menschen zu schaffen“, erläutert Andreas Anspach. „Unser Konzept des offenen Hauses mit der Öffnung von Gastronomie und Friseur sowie der Parkanlage für die Nachbarschaft, ermöglicht unseren Bewohnern eine Teilhabe am sozialen Leben des Umfeldes. Ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm wird künftig ebenso dazu beitragen.“

Idealer Standort und hohe Bauqualität

Im Umfeld der Belia Seniorenresidenz Herne befinden sich eine Vielzahl an Einkaufsmöglichkeiten sowie Ärzte, Sozial- und Freizeitangebote. Die Lage ist verkehrlich optimal über die nahe Bushaltestelle und den Bahnhof angebunden. Das macht die Residenz optimal für Bewohner, Besucher und das Personal erreichbar. 15 Pkw-Stellplätze auf dem Innenhof, zwei davon behindertengerecht, sowie 10 Fahrradabstellplätze stehen zur Verfügung.

Der Neubau entsteht entsprechend dem Cureus-Standard der Systempflegeimmobilie. Dieser setzt auf einheitliche, hohe Qualitätsmaßstäbe und orientiert sich unter anderem an den Bedürfnissen der Betreiber mit Fokus auf die Bewohner und das Pflegepersonal. So sind die baulichen Prozesse und alle Objekte von innen nach außen optimiert: Dies betrifft beispielsweise die Größe und Anordnung von Räumen zur Optimierung von Flächen und Laufwegen. Auch die bauseitige Ausstattung ist unter Nutzenaspekten durchdacht: Flure erhalten grundsätzlich Tageslicht, jedes Zimmer verfügt über bodentiefe Fenster und die modernen Bäder und Fensteranordnungen folgen dem immer gleichen standardisierten Systemansatz. Bei der Architektur und Fassadengestaltung wird dennoch großer Wert auf Individualität und höchste Qualität gelegt, um sich in das jeweilige Projektumfeld optimal einzupassen. Auch nachhaltige Aspekte spielen eine wesentliche Rolle, so wird beispielsweise für alle Objekte der Effizienzhaus-40-Standard (zuvor KfW-40) angestrebt. Die gebündelte Beschaffung, unter anderem von Bodenbelägen oder Aufzugsanlagen, sorgt ferner für Kostensynergien. Langfristige, mehrere Objekte umfassende Wartungsverträge reduzieren zusätzlich die Kosten des späteren Betreibers. Durch die ständige Überprüfung und Optimierung dieses Systemansatzes kann die Erstellung bedarfsgerechter Immobilien garantiert werden.

Bildmaterial

 

Visualisierung Seniorenresidenz Herne, Ansicht denkmalgeschützte Westfassade, Nordrhein-Westfalen, ein Projekt der Cureus GmbH

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